Guitars of the week
schön und selten
Guild X-170 Manhattan von 1989
Was für eine schöne Gitarre.
Wer sich für die Guild-Geschichte interessiert, weiss, dass diese den vergleichbaren Gibson-Gitarren in nichts nachstehen. Gerade die handgebauten Instrumente, die in den 80ern in der Elderley Fabrik in Rhode Island gebaut wurden, zählen zu den gesuchten Exemplaren. Die Seriennummer dieses ausgesucht schönen Exemplars weist auf eine Baujahr Ende 1989 hin.
Die X-170 mit zwei Humbuckern und einem Holzsteg hat die niedrigste Saitenlage und die beste Bespielbarkeit, die uns jemals begegnet ist. Halsbreite 42mm, Gibson Mensur. Blues, Jazz, Rockabilly – alles geht mit diesem Instrument.
Dazu ist sie noch ein Augenschmaus – eine AAA+ geflammte Decke, Ahorn Neck mit Rosewood Griffbrett, sunburst Lackierung und goldene (zum Teil durch die Zeit geaged) Hardware bilden eine Ensemble von größter Handwerkskunst. Freude pur, beim Spielen und Betrachten.

Haar Tele mit Warmoth Neck
Rock. Pure.
Eine seltene Kombination, diese Tele, nicht nur wegen des aufgepflanzen Replacement Necks. Hier arbeiten zwei Fralins, die aufeinander abgestimmt sind: ein P-90 mit etwas weniger Wicklung in der Halsposition, und ein overwound Single Coil am Steg. Perfekt, vor allem in der Mittelstellung bietet diese Gitarre pures Rock Feeling, nie vermatscht oder unklar, nicht zu höhenreich wie eine jener »Eierschneider«-Teles.
Maple Warmoth Hals in 44mm Breite, Edelstahl-Bünde und fettes U-Profil (fast 1" an der Kopfplatte). Compound Radius 10"–16". Wahnsinnsbespielbarkeit bis in hohe Lagen, ermüdungsfrei, inspirierend.
Übrigens, habe ich schon erwähnt, dass die Tele »gechambert« ist?
Ein Wolf im Schafspelz.

Vergessen im Staub
Bald mehr in diesem Theater












