Formensprache
Griffig muss er sein – Halsformen
Bei der Konstruktion von Gitarrenhälsen kann man sehr unterschiedliche Profile benutzen.
Letzlich kommt es beim Bau von Custom-Instrumenten auf die Präferenzen und die Physiognomie des Spielers an.
- Hat er kleine oder große Hände.
- Spielt er in allen Lagen oder benutzt er nur einen Teil des Griffbrettes (zB. bei Rhythmusarbeit).
- Wie breit soll das Griffbrett werden.
- Werden die Saiten gebendet?
Je besser diese Fragen beantwortet werden, desto präziser kann das halsprofil auf individuelle Bedürfnisse angepasst werden. Damit wird das Spielverhalten u. U. extrem verbessert.
Die folgenden Profile gelten als Standard.
Das D-Profil
Findet man z.B. oft an modernen Gitarren. Bietet sehr gute Bespielbarkeit, allerdings ist auch die Dicke des Halses geringer.
Das C-Profil
Liegt etwas fester in der Hand. Gerne bei Fender© Gitarren genommen und Gibson mit kurzen Mensuren.
Das U-Profil
Auch Baseballschläger genannt. oft 50er Jahre Strats und Teles. Unkaputtbar und mit entsprechendem Radius leicht und ermüdungsfrei zu spielen. Nicht bei zu kleinen Händen.
Das V-Profil
Etwas seltener anzutreffen. SRV spielte wohl eine Kombination aus V und U.







